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Immer wieder Griechenland – unsere griechischen Reisen Teil 1

Aktualisiert: 25. März 2023

Gleich vorweg: Griechenland ist ein großartiges Reiseland. Schon Jahre bevor wir mit den Kindern unterwegs waren, waren wir mehrmals in diesem großartigen Land. Völlig zu Unrecht wird Griechenland von vielen Europareisenden ausgelassen, dabei hat dieses Land so unglaublich viel zu bieten und gilt als „Wiege Europas“. Es folgt eine etwas längere Liebesgeschichte.


Esel und Pferde sind in manchen Gegenden Griechenlands immer noch ein oft gesehenes Transportmittel. Wir finden das großartig!


Wir lieben Griechenland, seine Natur, die Menschen und ihre Art zu leben, das Wetter und vor allem das fantastische Essen. Aus diesen Gründen ist Griechenland unser beliebtestes „Ersatz-Reiseziel“, wenn wir mal keine Fernreise machen oder eine Destination besuchen, in der noch nie waren. Dementsprechend oft waren wir schon in Griechenland.


Haben wir eigentlich das grenzgeniale Essen schon erwähnt? Achso, ja ...


Unsere Griechenland-Reisen

Ich war als Kind mit meinem Vater bereits zweimal in Griechenland. Damals, Ende der 1970er und Anfang der 1980er-Jahre, war die Fahrt mit dem Auto noch mit größerem Aufwand verbunden. Vom Fliegen konnten wir anfangs nur träumen. Mein Vater musste vor 40 Jahren noch durch Jugoslawien fahren und wir haben die Strecke nach Thessaloniki noch in zwei Tagesetappen hinter uns gebracht. Die Straßen waren in dieser Zeit noch bei Weitem nicht so gut ausgebaut wie heute. Ich kann mich noch erinnern, wie wir in einem billigen Motel in Belgrad übernachtet haben und sich mein Vater über das Arbeitstempo der Kellner aufgeregt hat. Ein fluchender Wiener, den eh niemand versteht, solche Erlebnisse vergisst man nicht.


Mit 21 war ich dann noch mit drei ehemaligen Schulfreunden für eine Woche auf der Partyinsel Ios. Ich muss gestehen, dass ich mich an diese Woche nur mehr sehr dunkel erinnern kann. Es waren damals äußerst süffige sieben Tage mit sehr langen Nächten.


Meine Frau und ich haben uns 2004 zum ersten Mal gemeinsam nach Griechenland gewagt. An dieser Stelle möchte ich euch einen kleinen Überblick über unsere Griechenlandreisen geben – einige Tipps inklusive:





2006 – Griechenland-Rundreise mit Geländewagen, 5 Wochen

Die Vorgeschichte: 2004 haben sich meine Frau und ich, noch immer kinderlos, einen alten Landrover Discovery gekauft. Unser damaliges Traumauto hatte bereits 260.000 Kilometer am Buckel und war alles andere als ein junger Hüpfer, aber wir haben es geliebt. Bei unserem ersten „Pickerl“ (die § 57a Überprüfung, wie der TÜV in Deutschland) kam dann der Schock: Das Auto war nicht mehr verkehrstauglich. Hauptproblem waren die durchgerosteten Bodenplatten und Radkästen. Eine Reparatur hätte damals schon an die 12.000 Euro gekostet – das 6-Fache des Kaufpreises. Das konnten wir uns keinesfalls leisten. Eine Lösung musste her. Den Wagen wieder zu verkaufen, kam für uns jedenfalls nicht in Frage, also begann ich zu recherchieren und erinnerte mich an das alte Schweißgerät, dass schon beim Einzug in der Garage unseres damaligen Miethauses stand. Ich wollte versuchen, das Auto selber zu reparieren. Einziges Problem: Ich hatte bis dato noch nie geschweißt, geschweige denn ein Auto repariert.


Egal! Man lernt ja bekanntlich nie aus, also überlegte ich mir ein Konzept und holte mir aus dem nächsten Baumarkt zwei große Blechplatten und eine billige Nietenmaschine. Die Kosten beliefen sich ca. auf 60 Euro. Ich hob das Auto mit dem Wagenheber an und begann Maß zu nehmen: Alle vier Radkästen und die seitlichen Bodenbleche. Schließlich schnitt ich die Blechteile mit der Flex heraus und bog sie zurecht, bevor ich mir am Auto selbst das Schweißen beibrachte. Ich arbeitete drei Wochen an dem Landrover und wurde immer besser. Zur Sicherheit fixierte ich die Bleche an mehreren Stellen mit Nieten. Schließlich schmierte ich noch großzügig schwarzen Unterbodenschutz für ca. € 30,- auf alle wichtigen Teil für zur Überprüfung. Was war ich nervös damals!



Angst vor der Überprüfung

Meine Aufregung war grundlos. Der Prüfer hatte nichts mehr auszusetzen, der Unterboden war quasi wie neu und ich war stolzer Papa eines Landrovers mit gültiger Prüfplakette. Statt 12.000 Euro hatte mich die Reparatur nur 90,- und etliche Stunden Eigenleistung gekostet (und ein paar Nerven).


Mit dem Wissen einen fahrtüchtigen Wagen zu besitzen, baute ich mit der Hilfe eines guten Freundes noch neue Federn (wir haben den Wagen höher gelegt), eine neue Kardanwelle, ein Funkgerät und einen einfachen Stauraum für den Kofferraum ein. Zum 30. Geburtstag bekam ich von meiner Frau und dem Rest der Familie noch ein gebrauchtes Dachzelt geschenkt. Derartig ausgerüstet wollten wir unbedingt so schnell wie möglich auf eine größere Tour gehen.


Anfang Juli 2006 ging es dann los – auf nach Griechenland. Mit allerhand Campingausrüstung im Gepäck und drei Freunden fuhren wir in den frühen Morgenstunden in Richtung Fährhafen von Venedig. Jener Freund, der mit half den Landrover zu reparieren, er ist ein leidenschaftlicher Autonarr, begleitete uns auf der Reise mit seinem Toyota Hilux mit Campingaufbau. Auch er hatte sich ein Funkgerät besorgt, damit wir auf der Fahrt immer in Kontakt bleiben konnten. Wir hatten von Beginn an einen Riesenspaß damit, auch wenn wir keine Ahnung von Funkdisziplin hatten. Einmal nannte uns ein erboster LKW-Fahrer, der unsere Kennzeichen erkannte, sogar „Schnitzelschweine“ über Funk. Wir haben viel gelacht.


Die Rundreise mit unserem alten Landrover und Dachzelt werden wir nie vergessen.


Die Ankunft des Schreckens

Von Venedig fuhren wir mit der Autofähre schließlich bis zum Hafen Patras. Die ersten Tage unserer Rundreise wollten wir am Peloponnes verbringen. Die Fahrt von Venedig, über den Hafen von Igoumenitsa, nach Patras dauert 33 Stunden und war außerordentlich ungemütlich und anstrengend. Um Geld zu sparen entschlossen wir uns für die Option „Schlafen an Deck“, ein großer Fehler, wie wir bald erkennen mussten. Wir waren damals alle um die 30, mussten uns das Deck allerdings mit einer riesigen Gruppe motivierter Matura-Schüler teilen, die allesamt mit Pfeifen ausgestattet waren und rund um die Uhr Party machen wollten. An Schlafen war auf dieser Überfahrt nicht zu denken, dementsprechend übermüdet kamen wir in Patras an. Ich kann mich noch an die Gewaltfantasien erinnern, die wir alle bei der Fährenfahrt hatten, jedes Mal wenn jemand seine Pfeife benutzte – und ja, das war sehr oft. Unser Tipp: Auch wenn es teurer ist, empfehlen wir für die Überfahrt unbedingt eine Kabine! Der Urlaub beginnt schließlich schon auf der Hinfahrt.


Mit der Fähre haben wir Venedig in Richtung Griechenland verlassen.



Irgendwann mitten in der Nacht, fuhren wir aus dem Bauch der Fähre und machten uns auf den Weg in die Ortschaft Nafplio. Unsere Unterkunft, die Bungalows Ingrid, war eine kleine private Anlage unter deutsch-griechischer Leitung, die es heute noch gibt. Als wir ankamen, war es ca. 1 Uhr nachts und der Besitzer, ein Grieche namens Giorgos, erwartete uns bereits schlafend in einer Hängematte. Mitten in der Nacht - was für ein Service! Bevor wir unsere kleinen, feinen Bungalows beziehen konnten, mussten wir mit Giorgos an der Bar noch ein (sehr großes) Glas Ouzo trinken, der uns nach der langen, schlaflosen Fahrt fast umgehauen hat. An diesem Punkt waren wir wirklich in Griechenland angekommen! Am ersten Tag wollten wir aber vor allem eines: ausschlafen!



Nafplio, ein Städtchen zum Verlieben

Nafplio ist eine malerische Stadt mit rund 14.000 Einwohnern und hat auch für Reisende einiges zu bieten. Sie ist ein wunderbarer Ausgangspunkt, um den Peloponnes zu erkunden. Bereits hier haben wir begonnen uns in Griechenland zu verlieben. Die Gastfreundschaft von Ingrid und Giorgos war herausragend. Jeden Morgen wurde uns ein üppiges griechisches Frühstück serviert und wir holten Tipps für mögliche Erkundungstouren mit unseren Autos. Es war großartig und die Peloponnes ist eine wunderbare Destination für Griechenland-Anfänger. Die Peloponnes ist der südlichste Teil der Balkanhalbinsel und somit das am weitesten ins Mittelmeer hineinragende Gebiet. Der südlichste Punkt der Peloponnes ist Kap Tenaro. Im Osten wird die Halbinsel von der Ägäis und im Westen vom ionischen Meer begrenzt.


Was kostet Griechenland

Auch wenn allgemeine Aussagen über Reisekosten immer äußerst subjektiv sind, die Preise auf der Peloponnes sowie am griechischen Festland sind im Großen und Ganzen ausgesprochen moderat. Hier bekommt man selbst heute noch etwas für sein Geld, auch wenn seit 2006 natürlich alles teurer geworden ist und mehrere Finanzkrisen dazwischen liegen. Wir haben die Halbinsel in der ersten Woche einmal umrundet und die Ortschaften Spárti, die Hauptstadt Kalamáta, Argos, Pylos und Pyrgos angesehen. Bei nahezu allen Stopps haben wir entweder einen kalten griechischen Kaffee Frappé getrunken, einen sehr starken griechischen Eiskaffee, oder das Essen genossen. Die griechische Küche wäre eigentlich einen eigenen Blogartikel, nein, ein ganzes Buch wert.


Mit Geländeautos durch Griechenland fahren war 2006 ein traumhaftes Abenteuer.


Griechisches Essen ist ein Traum

Schon öfters haben sich meine Frau und ich die Frage gestellt, die Küche, welchen Landes wir wählen würden, wenn wir uns für den Rest unseres Lebens für eine einzige entscheiden müssten. Die Antwort war immer wieder „die griechische Küche“! Griechisches Essen ist kompakt und dennoch vielseitig. Es ist geschmackvoll, üppig aber auch leicht und gesund. Und es schmeckt am allerbesten in einer griechischen Taverne mit Blick aufs Meer und eine Karaffe Hauswein oder einer Flasche Mythos. In Griechenland wird jedes Essen zum Festmahl.


Es beginnt zumeist mit dem dick geschnittenen, weichen griechischen Weißbrot, das man traditionell zu allen Gerichten gereicht bekommt. Normalerweise isst man es als Begleitung zu den wunderbaren Vorspeisenplatten, den bunt gemischten Meze, oder den vielseitigen Hauptgerichten. Nicht selten hatten wir den Brotkorb aber bereits vor der Vorspeise geleert – die Kellner bringen aber sehr gerne Nachschub. Meze, oder auch Mezedes, sind kleine griechische Appetithäppchen aus Gemüse, Fleisch, Fisch oder Meeresfrüchten. Meze wird oft als Vorspeise bezeichnet, wir bestellen aber sehr oft Mezes-Platten als Hauptgericht.


Wem läuft bei diesem Foto nicht das Wasser im Munde zusammen? Hungeeeeeer!


Auch die Hauptspeisen begeistern: Von den klassischen Souvlaki, den typischen Fleischspießen, über Musaka (das fälschlicherweise oft als griechische Lasagne bezeichnet wird) bis hin zum hervorragenden griechischen Salat – in einem Lokal in „Hellas“ findet jeder etwas. Wer sich unsicher ist, probiert einfach ein typisch griechisches Tsatsiki, einen gebackenen Schafkäse in Sesampanade mit Honig oder ein köstlich fruchtiges Shrimps-Saganaki. Schon beim Gedanken daran, läuft mir das Wasser im Mund zusammen. Widmen wir uns wieder dem Reisen …


Ein besonderes Theatererlebnis

Am letzten Abend unseres Peloponnes-Aufenthaltes besuchten wir das antike Theater von Epidauros. Es gilt heute als eines der besterhaltenen Theater der Antike. Es wurde im 4. Jahrhundert v. Chr. (ca. 330 v. Chr.) mit Blick auf die Berglandschaft, der Argolis errichtet. Das Theater verfügt über eine exzellente Akustik, sodass man auch von den obersten Reihen jedes Wort verstehen kann, und es war an jenem Abend bis auf den letzten Platz gefüllt. Die Aufführung von Aischylos‘ Tragödie „Die Perser“ war auf Altgriechisch, wir haben also kein Wort verstanden, dennoch werden wir diesen außergewöhnlichen Abend nie vergessen. Die Stimmung auf den harten Steinrängen war einzigartig und man konnte die historische Bedeutung dieser Kulturstätte richtig fühlen.


Das Theater von Epidaurus ist einen Besuch wert, selbst wenn man kein Wort versteht.



Am nächsten Morgen fuhren wir schließlich über den Kanal von Korinth, vorbei an Athen, auf das Festland. Die Details unserer Route sind nach all den Jahren etwas verschwommen. Ich weiß nur, dass wir uns aufgrund der hohen Temperatur an diesem Tag, gegen eine Athen-Besichtigung entschieden haben und so gut es ging, an der Küste entlang gefahren sind. Nach einer Nacht auf einem fast leeren und etwas gruseligen Campingplatz im Dachzelt, ging es weiter Richtung Volos und dem Pilion-Gebirge.


Die griechische Bergwelt hat uns sehr beeindruckt, denn mit einer derartig üppigen Flora hätten wir in Griechenland nicht gerechnet. In der Gegend gibt es sogar Skilifte. Volos selbst ist eine griechische Hafenstadt und Gemeinde am Pagasitischen Golf in der Region Thessalien. Das Pilion-Gebirge lockt mit seinen dichten Wäldern, den großartigen Schluchten und bewaldeten Höhen Wanderer ebenso an, wie Ruhe suchende Urlauber. Wir haben dort auf einem wunderschönen Campingplatz übernachtet und ganz nebenbei einem Mann vor dem Ertrinken gerettet. Was für ein Abenteuer.


Eine alles andere als einsame Bucht

Nach dem Ausflug in die Bergwelt sind wir über Larisa und Katerini in Richtung Thessaloniki gefahren. Auf der Fahrt dorthin kamen wir auf Abstechern durch einige kleine, noch sehr ursprüngliche Dörfer. Ein Mal mussten wir mit unseren Autos sogar umdrehen, da die Straßen mehr und mehr zu einem Pfad für Esel wurde. Er gab kein Durchkommen mehr. Auf halben Weg nach Katerini fuhren wir mit unseren Vierrad-getriebenen Gefährten einige Stichstraßen ab. Wir wollten unbedingt eine einsame Bucht finden, in der wir unser Nachtlager aufschlagen konnten. Bereits nach wenigen Versuchen wurden wir fündig: Wir fanden uns in einer atemberaubenden kleinen Bucht wieder, an deren hinterem Ende ein kleines Haus stand.


Mit einer Flasche Wein im Gepäck klopften wir bei dem Haus an und fragten, ob wir in der Bucht übernachten dürften. Wir durften, und eine der schönsten Nächte der gesamten Reise konnte beginnen. Wir stellten unsere Autos so ab, dass wir aus unseren Dachzelten aufs Meer sehen konnten. Im Freien bereiteten wir unser Abendessen zu und saßen bis in die späten Nachstunden zusammen, redeten, lachten und bewunderten den großartigen Sternenhimmel. Das ist echter Luxus!


Erinnerung an eine großartige Reise. In Griechenland kommt jeder auf seine Kosten.


Am Morgen begrüßte uns ein Hund am Gelände. Einer unserer Freunde riet uns ab, den Hund zu streicheln und zu füttern. „Der kommt sicher wieder und bringt seine Freunde mit“, warnte er uns. Wir wussten nicht, wie recht er damit hatte, allerdings anders als er selbst gedacht hätte. Nachdem wir den freundlichen Kerl gestreichelt und gefüttert hatten, verschwand er und kam nach einiger Zeit wieder. Er hatte allerdings mehrere Hundert Ziegen im Schlepptau die ziemlich aufdringlich wurden. Wir verkrochen uns in unsere Dachzelte, bis die haarige Horde wieder verschwunden war. Wir hatten damals wirklich einen Spaß.


Getrennte Wege

Endlich in Thessaloniki angekommen, trennten sich unsere Wege. Unsere Freunde fuhren mit dem zweiten Auto über Nordmazedonien, den Kosovo und Montenegro nach Kroatien und meine Frau und ich setzten unsere Rundreise zu zweit fort. Nach etwas Sightseeing in Thessaloniki, der zweitgrößten Stadt Griechenlands, entschieden wir uns auf den mittleren der drei sogenannten „Finger“ zu fahren. Wir nahmen uns ein kleines günstiges Zimmer in Sarti und grasten in den nächsten Tagen die gesamte Küste des Mittelfingers ab. Hier fanden wir einige der schönsten Buchten überhaupt, die nur zu Fuß, per Boot oder mit einem guten Geländewagen zu erreichen sind. Das Wasser war hellblau und klar und das Wetter war großartig!


Info:

Die drei Landzungen Kassandra, Sithonia und Athos liegen auf Chalkidiki und ragen in Form von Fingern ins Ägäische Meer hinein. Wegen dieser einzigartigen Form trägt die Halbinsel den Spitznamen als die „drei Finger von Griechenland“.


Die Klöster von Meteora

Fünf Tage und einen Wasserpark-Besuch später machten wir uns auf den Weg nach Igoumenitsa. Von dieser Hafenstadt aus sollte unsere Autofähre zurück nach Venedig starten. Die Route führte uns vorbei am bekannten Götterberg Olymp und zu den Klöstern von Meteora. Dieser Name beschreibt die Lage der Klöster, die auf hohen Sandsteinfelsen gebaut wurden und bei dunstiger Luft manchmal zu schweben scheinen. Die gesamte Anlage besteht aus 24 einzelnen Klöstern und Eremitagen, von denen heute nur noch sechs bewohnt sind. Die restlichen achtzehn Klöster sind entweder zu schwer zu erreichen oder wurden wegen Einsturzgefahr verlassen. Ein Besuch dieser Klöster ist eine absolute Pflicht, wenn man schon mal in der Gegend ist, denn nicht nur die Gebäude selbst, sondern die ganze Umgebung ist höchst beeindruckend. Wir sollten 14 Jahre später mit zwei Kindern wieder das Vergnügen haben.


Die Klöster von Meteora liegen in einer beeindruckenden Landschaft - ein Muss!


Die letzten Tage

Die letzten drei Nächte unserer Rundreise verbrachten wir in einem günstigen Hotel in der Hafenstadt Igoumenitsa. An das Hotel Oscar haben wir eine besonders witzige Erinnerung. Auf der Suche nach einer leistbaren Unterkunft in der Nähe der Fährendocks stießen wir auf dieses unscheinbare Zwei-Stern-Hotel. Bei der Frage nach einem freien Zimmer wurden wir gefragt, ob wir warmes oder kaltes Wasser wollten, und wir entschieden uns, etwas verwundert, für die Warmduscheroption. Als ich als erster unter die Dusche ging, erkannte ich den Sinn der Frage: Das Wasser kam nur heiß aus der Armatur. Brennheiß! Es gab keine Möglichkeit, kaltes Wasser dazu zu mischen. Als ich aus der Dusche kam, musste ich lachen, sagte meiner Frau allerdings nichts davon. Sie fand es selbst heraus, schrie laut auf, und kam schließlich selbst, von einem Lachanfall gebeutelt, aus dem Bad. Hätten wir uns doch nur für kaltes Wasser entschieden. Wir lachen noch heute darüber, wenn wir diese Geschichte erzählen.


Von Igoumenitsa aus gibt es mit dem Auto übrigens einige sehr schöne Campingplätze und Strände zu erreichen. Auch hier lässt es sich sehr gut aushalten! Am Morgen des vierten Tages bestiegen wir die Fähre und machten uns wieder auf den Heimweg. Die Strecke Venedig-Wien fuhren wir schließlich ohne Pause durch. Nach über 5000 gefahrenen Kilometern und fünf Wochen Rundreise waren wir wieder daheim. Griechenland hat seit damals einen fixen Platz in unseren Herzen und hat uns sicherlich nicht zum letzten Mal gesehen.



In den weiteren Teilen unserer Griechenland-Reihe findet ihr Berichte zu unseren folgenden Reisen (Verlinkt, sofern diese schon veröffentlicht wurden):
  • 2012 – Insel Naxos, 2 Wochen

  • 2015 – Insel Kreta, zum erstem Mal mit Kind, 2 Wochen

  • 2017 – Insel Skiathos, 2 Wochen

  • 2019 – Inseltrip Karpathos und Rhodos, 3 Wochen

  • 2020 – zweite Rundreise mit dem eigenen Auto, 4 Wochen

  • 2021 – Insel Kreta, 3 Wochen, drei Orte, drei Unterkünfte

Wir freuen uns auf euer Feedback und sind für regen Austausch offen. Du willst auch reisen, bist gerne und oft unterwegs und hast eine Frage, schreibe uns und kommentiere einfach. Liebe Grüße, Steffi, Max und die Kids (Autor dieses Blogs: Max)

 

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