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Naxos und Kreta - zwei Trauminseln in Griechenland

Unsere griechischen Reisen, Teil 2


In unserem letzten Travelrebel-Blog haben wir über unsere erst große Griechenlandrundreise geschrieben und ein Geständnis abgelegt: Wir lieben Griechenland, die Leute, die Landschaft und das Essen. Es ist eine Affäre, die inzwischen bald 20 Jahre lang andauert. Zwischen unseren Fernreisen werden wir es uns auch weiterhin nicht nehmen lassen dieses großartige Land mit unserer Anwesenheit zu beehren. Griechenland hat es einfach verdient, besucht zu werden.


Diesmal möchten wir zwei weitere Reisen nach Hellas zusammenfassen. Das hat Gründe. Erstens lieben wir es, über unsere Reisen zu reden und zu schreiben – das lässt immer wieder längst verschollen geglaubte Erinnerungen hochkommen und darum geht es ja auch beim Reisen. Die wunderbaren Reminiszenzen kann einem niemand stehlen. Zweitens geben wir sehr gerne Reisetipps und freuen uns immer wieder, wenn uns jemand schreibt oder darauf anspricht. Und drittens: Weil es uns einfach Spaß macht. Leidenschaft bleibt Leidenschaft.



Nach unserer Griechenland-Rundreise mit dem alten Landrover haben noch andere Reisen ins Land von Sirtaki, Ouzo und Suvlaki gemacht: Vielleicht hat jemand diesen Sommer ja noch nichts vor und bekommt Lust auf einen der folgenden beiden Trips.


2012 – Insel Naxos, 2 Wochen

Hier soll Göttervater Zeus den Großteil seiner Jugend verbracht haben. Wir verstehen ihn sehr gut, denn die größte Insel der Kykladen ist unbedingt eine Reise wert. Wir haben 2012 die letzten beiden Juniwochen auf dieser beschaulichen Insel verbracht und reden noch heute davon. Die Anreise erfolgte von Wien nach Santorin, von wo wir schließlich mit der Fähre nach Naxos gefahren sind. Unser Hotel, das 3-Sterne Naxos Resort, war ein echter Glücksgriff. Die Eröffnung lag damals noch nicht lange zurück und wir zahlten für 14 Nächte mit Frühstück nur 800 Euro pro Person - inkl. Flug und Fähre wohlgemerkt. Ein Schnäppchen vor allem auch deshalb, weil das Hotel genau jene Eigenschaften hatte, die wir so lieben: nicht zu groß, nicht zu hoch, keine unerträglichen Partygäste, nicht weit vom Strand entfernt und ein gutes Frühstück.



Das Naxos Resort and Beach Hotel in Naxos Chora hat unsere Erwartungen übertroffen.

(Foto und Link: Booking.com)


Naxos ist neben der Strauß-Oper „Ariadne auf Naxos“ vor allem für sein Wahrzeichen Portara bekannt. Die Portara von Naxos, auch das Tempeltor von Naxos genannt, erinnert an ein Portal in eine andere Welt. Es besteht aus Steinen des Apollon-Tempels und befindet sich auf einer Halbinsel vor Chora, der malerischen Hauptstadt Naxos. Es gibt wahrscheinlich keinen Touristen, die auf dieser Insel waren, und kein Foto vor Portara von sich machen ließen.


Die Portara ist das bekannteste Wahrzeichen der Insel Naxos, nur rund 15 Gehminuten von der Hauptstadt entfernt. (Foto: Pixabay)


Was uns an Naxos überrascht hat, waren seine Strände. Heller Sand und glasklares Wasser machen Naxos zu einem Strandparadies, aber auch die Ausflugsmöglichkeiten lassen es hier nie langweilig werden. Zu unseren Strandhighlights zählen:

1. Agios Georgios Strand

2. Agios Prokopios Strand

3. Plaka Beach

4. Psili Ammos Beach

und die einsame Bucht von Ormos Panormos auf der diametral gegenüberliegenden Seite der überschaubaren Insel, wo wir ein paar freundliche Enten kennenlernen durften.


Die Strände von Naxos können überzeugen: feiner Sand, glasklares Wasser. Vom Feinsten. (Foto: Pixabay)


Auch wenn Naxos flächenmäßig die größte Kykladeninsel ist, kann man doch alle Ziele an einem Tag, innerhalb von 2 bis 2,5 Stunden anfahren. Wir haben uns für ein paar Tage ein Auto ausgeborgt und ein lustige Quad für einen Tag – damit konnten wir die ganze Insel erkunden.


Mit seinen engen Gässchen, der idyllischen Hafenpromenade, dem Old Market und den zahlreichen Tavernen, ist die Hauptstadt ein wunderbarer Urlaubsort und ein Highlight unter den vielen griechischen Inseln. In Chora, was so viel bedeutet, wie „der zentrale Platz“ kann man fantastisch Essen (siehe unser „Essen und Trinken“ Tipp), entspannt flanieren, shoppen oder sich bei einem Eis die Abendsonne auf den Bauch scheinen lassen. Von dem Xilokastro-Hügel, der etwa 2,5 km hinter der Hauptstadt liegt, hat man übrigens eine tolle Aussicht auf die schneeweiße Felsenkapelle Agios Theologos. Auch der Ausblick von Chrysostomos Kloster nur ein paar Meter weiter oben, seinen Reiz.


Essen und Trinken-Tipp: https://www.scirocco-naxos.gr/


Auf Naxos findet man immer wieder idyllische Tavernen, die Ouzo und großartiges Essen anbieten. (Foto: Pixabay)


Das Landesinnere ist unbedingt einen oder mehrere Ausflüge wert. In rund 30 Minuten gelangt man mit dem Auto von Naxos Stadt in die Tragea-Ebene, von den Einheimischen auch „Livadia“ (Wiesenland) genannt. Hier nimmt die Touristendichte spürbar ab und das ursprüngliche Naxos kommt zum Vorschein. Es ist wunderschön, besonders bis Mitte Juni, wenn die Sommersonne noch nicht so erbarmungslos scheint wie in den folgenden Sommermonaten und die Pflanzenwelt in hunderten Farben erblüht. Naxos ist ein Naturparadies, wie es im Buche steht. Hügelige Wiesen, Bergmassive, idyllische Weinterrassen, weite Olivenhaine und kleine Dörfer wechseln sich ab.


Wer die griechische Lebensart so liebt wie wir, sollte sich die Orte Sangri, Filoti, Chalki und Apiranthos nicht entgehen lassen. Fahren Sie hin und genießen Sie einen Kaffee Frappé auf den charismatischen Hauptplätzen dieser typisch griechischen Vorzeigeorte.


Unser Geheimtipp: ein Spaziergang durch das 1.500 Einwohner zählende Dorf Filoti in 400 m Höhe, direkt unterhalb des mächtigen Zas-Massivs. Ein Besuch des dort ansässigen Folklore Museum ist ebenfalls interessant.


Schließlich kommt man bei einer Inselrundfahrt in das Marmorzentrum von Naxos. Hier werden jährlich bis zu 5.000 Tonnen des wunderschönen Naxos Marmor abgebaut und exportiert.


Von Kinidaros geht es weiter Richtung Melanes. Kurz vor Myli zweigt eine Straße zum Kouros von Flerio bzw. Melanes ab. Gleich drei sagenumwobene Kouros-Statuen findet man dort. Die am besten erhaltene ist der Kouros von Flerio, eine unvollendete Jünglingsstatue, die vor etwa 2500 Jahren aus dem Stein gehauen wurde.


Tipp: Wer etwas länger auf Naxos verweilt und noch etwas Zeit überhat, sollte sich auch die naheliegenden Inseln ansehen. Inselhopping hat in Griechenland ein besonderes Flair und die Fährverbindungen sind gut ausgebaut.


Die letzte Nacht verbrachten wir in der Hauptstadt, in einem Hotel in der Nähe des Flughafens, da unser Heimflug sehr früh am Morgen startete. Wir quartierten uns dafür im Hotel Sofia ein, das unsere Ansprüchen vollkommen erfüllte und sogar einen kleinen Pool hat.


Naxos bekommt von 10 von 10 Travelrebellen!


2015 und 2021 – Insel Kreta, 2 und 3 Wochen

Über Kreta könnten wir ein ganzes Buch schreiben, deshalb halten wir uns ganz absichtlich kurz. Die größte griechische Insel, und mit rund 8261 km² Fläche sowie 1066 Kilometern Küstenlänge nach Sizilien, Sardinien, Zypern und Korsika die fünftgrößte Insel im Mittelmeer, ist eine Welt für sich. Selbst nach 5 Wochen auf diesem für Griechenland typischen Eiland haben wir noch nicht alles gesehen.


Kreta ist nicht nur ein Paradies für verwöhnte Ziegen, auch Reisende kommen hier auf ihre Kosten. (Foto: Pixabay)


Kreta liegt knapp 100 Kilometer südlich des griechischen Festlands und ist sehr gebirgig. Die Insel wird durch eine von West nach Ost reichende Gebirgskette bestimmt, die zur Südküste steiler und zum Norden flacher abfällt. Wir haben alle Himmelsrichtungen abgegrast und haben in insgesamt sechs verschiedenen Unterkünften übernachtet. In Kreta kommt so gut wie jeder auf seine Kosten. Hier gibt es spektakuläre Wanderrouten und Schluchten, verwachsene Urwälder, großartige Strände, schöne Städte und alles an Infrastruktur, was man sich wünschen kann. Kreta ist immer eine Reise wert.


Kreta schafft es die Herzen aller Griechenlandfans zu erobern. (Foto: Pixabay)


2015 waren wir zum ersten Mal auf Kreta. Unser Sohn war damals 4 Jahre alt. Wir bilden uns ein, auch er hätte Griechenland in diesem Urlaub bereits lieben gelernt. Damals hatten wir 14 Tage im Strandort Platanias gebucht. Der Küstenort liegt ca. 15 km westlich der Stadt Chania und bildet mit Agia Marina zusammen eine Küstenlinie. Der größte Ort im Westen Kretas punktet mit einem feinen Sandstrand, bester Wasserqualität und dem Fehlen von Wolkenkratzern, die Hotels sind höchstens 3 Etagen hoch. Dafür befinden sich unzählige Unterkünfte und Restaurants und ausreichend Platz für den allabendlichen Spaziergang auf der Küstenstraße. In den Sommermonaten ist hier allerdings sehr viel los.


Ausflüge, die man von Platanias aus beispielsweise machen kann:

  • Stadt Chania

  • Das Ruinenfeld von Aptera

  • Limnoupolis der Wasserpark nahe Chania

  • Agia Marina Beach

  • Kissamos: Hier kann man sehr gut speisen

  • Balos, ein wunderschöner aber oft überlaufener Strand

  • Botanischer Garten

  • Samaria Schlucht: die bekannteste von mehreren beeindruckenden Schluchten der Insel. Oft sind hier viele Menschen, deshalb macht es Sinn sich auch die anderen Schluchtenwanderungen anzusehen z. B.

  • Agia Irini-Schlucht

  • Akropolis von Polirrinia

  • Ausflug mit dem kinderfreundlichen Straßenzug von Platanias in die nahe gelegene Bergwelt – sehr zu empfehlen.


Wir haben im an und für sich sehr ansprechenden, Porto Platanias Village Resort (Landeskategorie 4 Sterne) gewohnt, uns aber nach 9 Tagen entschieden, die restlichen fünf Nächte Ort sowie Hotel zu wechseln. Das 4-Sterne-Resort war eigentlich von guter Qualität, das Essen war hervorragend, der Pool groß, das Personal herzlich und man durfte die Infrastruktur wie Pools, Bars und Fitnessraum des dazugehörenden 5-Sterne-Hotels Porto Platanias Resort und Spa auf der gegenüberliegen Straßenseite mitnutzen. Leider war uns das Publikum im Porto Platanias zu laut. Nacht für Nacht grölten uns irgendwelche Besoffenen auf dem Weg in ihre Zimmer aus dem Schlaf. Da hatten wir wohl einfach Pech, aber die Nachtruhe im Urlaub ist uns sehr wichtig – vor allem mit Kindern.


Das Porto Platanias Village Resort ist eine feine Anlage mitten im Herzen Platanias.

(Foto und Link: Booking.com)



Noch vor Ort buchten wir uns für die letzten Nächte in einer kleinen, aber ruhigen Unterkunft in Ierapetra, am südlichsten Ende der Insel ein. In der Oasis at the Sea – Nicolas Apartments haben wir uns sofort wie zu Hause gefühlt. Auch wenn das Appartement nicht so neu und stylish war in der 4-Sterne-Unterkunft davor, so war es doch gemütlich, überaus entspannt und vor allem ruhig. Abseits vom Massentourismus konnten wir hier am Pool mit außergewöhnlichem Meerblick entspannen und wurden jeden Morgen mit einem großartigen und sehr persönlichen Frühstück verwöhnt. Zum Meer hinunter ging es über Stufen nur ca. 20 Meter weit nach unten. Hier lässt es sich – ziemlich günstig – aushalten.


Oasis at the Sea – Nicolas Apartments befinden sich wenige Meter über dem Meer und bieten ruhesuchenden Kretaurlaubern alles was sie suchen. (Foto und Link: Booking.com)


Ausflüge, die man von der Oase am Meer zum Beispiel machen kann:

  • Stadt Ierapetra: ein kurzer Ausflug in die Stadt mit dem südlichsten Punkt Europas lohnt sich.

  • Farángi Chá

  • Mylonas Wasserfälle

  • Bramiana Stausee

  • Spahti in der Lasithi-Hochebene

  • Außerdem gibt es etliche Strände in der näheren Umgebung. Das praktische an der Gegend von Ierpetra ist die Lage: Über die kürzest mögliche Verbindung, kommt man von dort auf die andere Seite der Insel nach Pachia Ammos – dort sind die Straßen noch besser ausgebaut.



Sechs Jahre später

2021, waren wir wieder in Kreta, diesmal bereits mit zwei Kindern. Durch die Corona-Pandemie waren Fernreisen immer noch unsicher, weshalb wir uns wieder, zum dritten Mal hintereinander, für Griechenland entschieden haben. Diesmal sollten es drei Wochen auf der griechischen Sonneninsel werden – in drei unterschiedlichen Unterkünften. Die erste Woche verbrachten wir im Candia Beach Resort in der Nähe der schmucken Stadt Agios Nikolaos. Diese Anlage hat zwei Pools, einen kleinen Strand mit vielen schattigen Plätzen und einen Kinderklub. Hier hat es uns besonders gut gefallen, denn das Preis-Leistungs-Verhältnis war ausgezeichnet. Wir haben uns für die Variante mit Frühstück entschieden, es wird allerdings auch Vollpension angeboten. Da wir aber gerne verschiedene Tavernen ausprobieren, haben wir uns dagegen entschieden – mit der kleinen Küche im Zimmer die richtige Entscheidung.


Agios Nikolaos ist ein bedeutender Urlaubsort im östlichen Teil Kretas, besticht durch eine gute Infrastruktur und viele sehr ansprechende Lokale. Hier lässt es sich Urlauben.


Im Candia Beach Resort werden vor allem Familien mit Kindern ihre Freude haben.


Ausflüge, die man von Agios Nikolaos aus machen kann:

  • Labyrinth Park: Netter Ausflug mit Kindern

  • Aqua Plus Wasserpark (in der Nähe des Labyrinth Park)

  • Gipedo Golf: Hier kommen Golf-Fans auf ihre Kosten.

  • Richtis Gorge

  • Palast von Petras: Die Ausgrabungsstätte von Petras befindet sich etwa 1,5 Kilometer südöstlich des Stadtzentrums von Sitia und 400 Meter südlich der Bucht von Sitia

  • Vai: der bekannte Palmenstrand Kretas.

  • Auch aus Agios Nikolaos kommt man mit dem Auto sehr gut nach Spathi auf die Lassithi Höhe

Einige Impressionen von unserem zweiten Kreta Urlaub.


In der zweiten Woche hat es uns auf das gegenüberliegende Inselende verschlagen. Auf der Fahrt von Agios Nikolaos in unsere zweite Unterkunft wurde uns so richtig bewusst, wie groß und vor allem wie lang gezogen die Insel Kreta ist. Wir fuhren die meiste Zeit an der Nordküste entlang, vorbei an der Hauptstadt Iraklion, an Bali (nicht das Bali mit dem Reis), Rethymno, Fodele (unserer dritten Station), wieder durch Chania und Platanias nach Kissamos, wo wir nach einer mehrstündigen Fahrt eine verdiente Mittagspause machten und eine großartige gemischte Platte mit Sicht auf wellengebeutelte Meer genossen. Hier konnten wir die Auswirkungen der Covid-Pandemie wahrnehmen, denn der ansonsten gut besuchte Ort war wie leergefegt – mitten im Juli! Von Kissamos ging es dann noch rund eine Stunde durch die Bergwelt von Kreta, bis wir schließlich über eine steile und ausgesprochen enge Serpentinenstraße zu unserer privaten Villa Horizon kamen.

Bereits die Ankunft war ein Traum. Wir wurden vom Besitzer persönlich begrüßt, einem Kanado-Griechen, der uns mit einer erfreulichen Botschaft überraschte: Wir hatten die Villa, die eigentlich für zwei Familien konzipiert ist, die ganze Woche für uns alleine. Großartig!


Das traumhafte Anwesen in der Nähe von Keramoti-Beach liegt in völliger Ruhelage, und jede der beiden voneinander getrennten Wohneinheiten ist überaus geräumig, hat eine großzügige Küche, zwei Schlafzimmer, einen weitläufigen Wohnbereich und – what the fuck, wie geil ist das denn – ein kleines Raki-Fass mit Zapfhahn. Der kretische Tresterbrand verströmt eine unglaubliche Anziehungskraft, wenn man vor hat, den ganzen Tag lang in dieser Villa mit zwei Pools, Grillern und großartigem Meerblick zu verbringen.


Die Villa Horizon mit eigenem Pool war echt der Wahnsinn. Gerne wieder!


Hier haben wir es uns eine Woche lang so richtig gut gehen lassen und haben nur zwei Ausflüge gemacht: Einmal auf den bekannten Strand von Elafonissi und einmal auf den genauso schönen Sfinari-Beach, dessen Wellen uns viel Spaß bereitet haben. Eines steht fest: Wer Ruhe und Entspannung sucht, ist auf diesem Teil Kretas absolut richtig. Hier gibt es keine Bettenburgen, keine Nachtclubs und keine überlaufenen Strandpromenaden. Bis auf Elafonissi scheinen hier nicht sehr viele Touristen herzufinden. Herrlich.


Nach diesem Villen-Luxus, mussten wir uns wieder ins Auto zwängen. Wir fuhren zu unserem nächsten, dem letzten, Hotel, gaben dort unser Gepäck ab, und machten uns gleich darauf auf den Weg nach Heraklion bzw. Iraklion. Am Flughafen hieß es Abschied nehmen – allerdings nicht von der Insel, sondern nur von unserem Mietauto. In der letzten Woche gönnten wir uns mit dem Fodele Beach & Water Park Holiday Resort eine All inclusive Anlage mit 5 Sternen, das wollten wir ohne Ausflüge schaffen – was uns nicht gelungen ist. Ersten wollten wir mit der kinderfreundlichen Anlage mit großem Wasserrutschenpark unsere Kinder überraschen und zweitens wollten wir einfach testen, ob die Anzahl der Sterne wirklich so große Auswirkung auf die Qualität des Aufenthaltes hat. Um es gleich vorwegzunehmen: Hat es nicht!


Das Fodele Beach Resort punktet vor allem durch seinen großen Wasserpark.


Verstehen Sie uns bitte nicht falsch, das Fodele Beach Resort ist ein wunderbares Hotel, mit sehr gutem Essen, schönen Zimmern und einer gepflegten Anlage, aber es ist den doch recht üppigen Preisunterschied zu Hotels wie dem Candia Beach Resort oder ähnlichen Unterkünften unserer Ansicht nach nicht wert. Warum das so ist, können wir erklären:


1. Die Zimmer waren hübsch, keine Frage, aber man merkt, dass versucht wurde, möglichst viele davon auf dem großen Grundstück unterzubringen. Kein Zimmer ist gefühlt auch nur einen Quadratmeter größer, als es braucht, um 5 Sterne zu bekommen. Für die Terrasse gilt dasselbe.


2. Die Verpflegung war sehr ok, hatte aber Optimierungsbedarf – in Anbetracht der Preise. Die Wartezeiten beim Einlass zum Abendbuffet waren teilweise sogar für die ausgedehnte Urlaubsgeduld zu viel, dazu kamen die übertriebenen Coronamaßnahmen. Am Buffet konnte man sich nichts selber nehmen und bekam eigentlich nie die Menge, die man eigentlich gerne gehabt hätte.

3. Die Anlage ist zu groß: Es wurde sogar ein Shuttlezug eingerichtet, der die Gäste von einem Ende der Anlage zu anderen bringt. Ein gutes Service, aber wir haben es lieber ein wenig überschaubarer.


Die Pluspunkte des dem Fodele Beach & Water Park Holiday Resort:

1. Der Wasserpark und die Pools sind einsame Spitze. Hier konnten sich die Kinder so richtig austoben und sich dazwischen mit leckeren all inclusive Hotdogs, Kuchen und Limonade stärken.


2. Das Animationsteam war Weltklasse. Bis auf Rhodos haben wir noch nie derart talentierte und unterhaltsame Animateure gesehen – besonders einer ist hervorgestochen. Max, der selbst Theater spielt, hatte das Vergnügen mit ihm einen Sketch zu improvisieren:


"I'm a hunter, and this ist my gun!" - Max hatte viel Spaß beim Improvisieren:


3. Das Beschwerde-Management funktioniert ausgezeichnet: Nach einer Beschwerde über die langen Wartezeiten beim Buffet, wurden wir umgehend zum Hotelmanager geladen, der sich aufrichtig dafür entschuldigte und uns auf die Rückfahrt zum Flughafen am nächsten Tag einlud (nein, er hat uns nicht rausgeworfen, wir mussten ohnehin nach Hause).


4. Die zum Hotel gehörenden Restaurants abseits des Buffetbetriebes sind hervorragend. Hier lässt es sich ausgezeichnet speisen und auch auf Sonderwünsche wird eingegangen.


5. Der Strand und die Strandbar laden zum Verweilen ein. Hier ist man gerne!


Bereits am zweiten Tag im Fodele Resort mieteten wir noch einmal einen Kleinwagen und machten die Gegend unsicher. Besonders in Rethymno hat es uns gut gefallen. Bei dieser Gelegenheit wiederholten wir unsere Wanderung durch die nahegelegene Myli-Schlucht, die wir bereits 2015 zum ersten Mal gemacht hatten.


Wandern ist auf Kreta ebenfalls immer eine großartige Alternative zum Faulenzen am Strand.


Ausflüge, die man vom Fodele Beach aus machen kann:

  • Rethymno: Toller Ort mit großartiger Strandpromenade und einer guten Sightseeing Buslinie

  • Bali: kleiner aber sehr netter Badeort

  • Panormos: netter kleiner Strand

  • Myli-Schlucht: eine sehr empfehlenswerte Wanderung

  • Iraklion: Ein Ausflug in die quirlige Hauptstadt ist ein Muss auf Kreta.

  • Psiloritis und Katafigio Agrias Zois Trigiodo: zusammenhängendes, weitläufiges Wandergebiet


Abschließend können wir nur noch einmal betonen: Kreta ist unglaublich vielseitig und auch für einen längeren Aufenthalt geeignet. Wer Griechenland mag, wird Kreta lieben. So wie wir.


Kreta bekommt von uns 9 von 10 Travelrebellen!

(vor allem im Vergleich mit Naxos, einer Insel die noch ein klein wenig entspannender ist und vor allem übersichtlicher)


In unseren nächsten Blogs folgen Reiseberichte über:

· 2017 – Insel Skiathos, 2 Wochen

· 2019 – Inseltrip Karpathos und Rhodos, 3 Wochen

· 2020 – zweite Rundreise mit dem eigenen Auto, 4 Wochen


Shopping-Tipps für den perfekten Kreta-Urlaub


Ein Besuch auf Kreta steht nicht nur für Sonne, endlose Strände und Meer, sondern auch für einen Besuch bei beeindruckenden Menschen und ihrer jahrtausendealten Kultur, ungewöhnlichen Landschaften, pulsierenden Städten und urtümlichen Dörfern. Die südlichste europäische Insel begeistert zudem mit berühmten Ausgrabungsstätten, kulinarischen Köstlichkeiten und einer Gastfreundschaft, die bereits seit der Antike legendär ist.


„Kaum eine andere Insel präsentiert sich so vielfältig wie Kreta. Mysteriöse Tempelanlagen, tiefe Schluchten, Traumstrände und malerische Städte machen für mich den besonderen Zauber der Insel aus“, ist Autor Markus Bingel immer wieder aufs Neue fasziniert. Besonders beeindruckt ist er zudem vom Charakter der Kreterinnen und Kreter: „Sie scheinen sich in ihrer liebenswerten Sturheit nicht anpassen zu wollen. Je häufiger und länger man auf der Insel verweilt, dabei mit den Menschen ins Gespräch kommt und sich mit ihrer Geschichte beschäftigt, desto mehr nimmt einen Kreta gefangen.“


Jedes Kapitel des Buches beginnt mit einer Doppelseite, auf der die Inhalte mit Highlights und Seitenverweisen vorgestellt werden. Außerdem enthält der Reiseführer die bewährten und praktischen Tipps zu Reisefragen von A–Z und reichlich Hintergrundwissen zur Geschichte, Archäologie und Kultur Kretas. Das Buch startet mit einer Jahresübersicht zu Festen und Veranstaltungen, Routenvorschlägen und besonderen Tipps der Autoren. Viele weitere Informationen, beispielsweise zu nachhaltigen Angeboten, Entdeckungen am Wegesrand, zu den vielfältigen Möglichkeiten für Wanderinteressierte und Familien vor Ort runden das Buch ab.


 

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- Vom Geisterdorf Atsipápi bis zum Schmirgelabbau: spannende Tipps, Exkurse und Hintergrundinfos

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