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Vom Städtetrip in Paris nach Guadeloupe – Unser fast neun-stündiger Inlandsflug


Auf die Abfahrt von Zuhause haben wir lange hingefiebert, auch wenn uns 4.30 Uhr morgens doch etwas zu früh war.


Das erste Sehnsuchtsziel unserer sechsmonatigen Langzeitreise ist die Karibikinsel Guadeloupe. Das Eiland, von den Einheimischen auch „Gwada“ genannt, ist ein französisches Übersee-Gebiet, ein Überseedèpartement und bildet mit Martinique, Saint-Barthélemy und Saint-Martin zusammen die Französischen Antillen. Gwada ist Teil der Kleinen Antillen innerhalb der „Inseln über dem Winde“ in der Karibik und ein kleines Stück vom Paradies.

 

Die letzten Tage waren anstrengend, werden aber unvergesslich bleiben. Vor fünf Tagen haben wir uns aus dem ungemütlichen Winter Wiens verabschiedet und sind in den frühen Morgenstunden mit Sack und Pack abgehoben. Unser Zuhause wird uns sechs Monate nicht mehr sehen – ob wir es vermissen werden? Keine Ahnung.

Der erste Stopp unserer ersten wirklich langen Reise: die Stadt der Liebe, Paris. Von dort sollte es einen Tag und etliche gegangene Kilometer später in die Karibik gehen – Palmen, Strände und ein neuer, entspannter Lebensrhythmus in der karibischen See. Da waren wir noch nie, da wollten wir hin. So der Plan.

 

Schöne Aussicht auf dem Weg in die französische Hauptstadt.


Paris: Ab ins Getümmel

Der Flug nach Paris dauerte gemütliche zwei Stunden, ein Katzensprung quasi. Bereits am Gepäckband stehend die erste Überraschung: Ein guter Schulfreund stand plötzlich neben mir und grinste mir erfreut ins Gesicht. Großartig. Wir hatten uns seit der Matura nicht mehr gesehen und es mussten fast 30 Jahre vergehen, bis wir uns ausgerechnet hier wieder trafen. Leider war es nur ein kurzes Vergnügen, im Gegensatz zur Wartezeit am Förderband. Unsere Koffer kannten unsere Reisepläne anscheinend und wussten, dass wir jede Menge Zeit hatten. Sie ließen sich Zeit und rutschten ohne Eile als allerletzte auf das Band. Egal, sie hatten ja Recht.


Ganz schön verwirrend: Die Rollbänder am Pariser Flughafen Charles de Gaulle


Nur zwei Stationen mit dem Flughafentransfer – eine gratis Zugverbindung zwischen den Terminals des Paris Charles de Gaulle Airport – und wir konnten unser Gepäck im vorgebuchten Hotel Ibis Styles Paris CDG Airport Roissy abstellen und gleich in die City fahren. Für saftige 86 Euro erstanden wir vier Hin- und Rückfahrttickets mit der französischen Schnellbahn. Gar nicht mal so günstig, aber alternativlos.


Das Ibis Styles können wir als relativ günstiges Flughafenhotel durchaus empfehlen.


Um 11 Uhr vormittags kamen wir in der französischen Hauptstadt an und stürzten uns ins Getümmel. Schnell wird ersichtlich, Paris hat Flair. Als Wiener fühlt man sich hier fast wie Zuhause. Paris, Prag und Wien wirken selbst bei näherem Hinsehen wie die drei urbanen Schwestern Europas. Das muss Blutsverwandtschaft sein.

 

Im Schnelldurchlauf durch Paris

Viel Zeit hatten wir nicht, für die zahlreichen Sehenswürdigkeiten einer der meistbesuchten Städte der Welt, das wussten wir. Aber Paris war ja auch „nur“ ein Zwischenstopp. Aber wenn wir schon mal dort waren, wollten wir das Beste daraus machen. Wir begannen mit Notre Dame, bestaunten den im Wiederaufbau befindlichen Dom und gingen einfach drauf los. Wir wanderten entlang der Seine, besuchten den bekannten Justizpalast und marschierten in Richtung Eiffelturm.


Paris hat Charme, das muss man der Stadt an der Seine lassen. Unser Tipp: Esst  Crêpes!


Der Charme dieser Stadt liegt zu einem großen Teil an den unzähligen Bistros, Gastgärten und Streetfood-Lokalen. Da wir unser Budget in den nächsten Monaten im Auge behalten müssen, haben wir uns unterwegs mit gefüllten Baguettes und pikanten Crêpes gestärkt. Lediglich die an verschiedenen Stellen gebündelte Obdachlosigkeit, zum Beispiel die Zelte unter den Brücken an der Seine, sorgen für einen bitteren Beigeschmack. Das werden wir auf unserer Reise aber ganz sicher noch öfter erleben (Los Angeles ist diesbezüglich noch schlimmer). Aber wer ein bisschen Geld in der Tasche hat, kann es sich in Paris kulinarisch so richtig gut gehen lassen.



Der Weg zum bekanntesten Pariser Wahrzeichen, ließ unsere Fußsohlen qualmen, was in erster Linie daran lag, dass wir uns verlaufen hatten. Da wir längere Zeit keinen Zugang zum Internet hatten, mussten wir uns in Sachen Orientierung auf unser Bauchgefühl verlassen. Das hätten wir mal lieber nicht getan. Schließlich stiegen wir doch noch in einen Bus und ließen uns zu dem beeindruckenden Giganten aus Stahl bringen.


Steffi war bereits vor Jahren in kurzem Abstand zwei Mal in der französischen Metropole und bemerkte sofort, dass sich etwas verändert hatte. Konnte man sich früher noch ungehindert rund um den Turm bewegen, ist inzwischen alles mit Sicherheitsglas eingezäunt und wer direkt unter den Turm oder gar hinaufwill, muss Eintritt bezahlen. Das ist zum Teil sicher auch einer größer gewordenen terroristischen Bedrohung geschuldet.  Ein paar Fotos gingen sich trotzdem aus und wir machten uns nach einem kleinen Snack auf dem Weg in unser Flughafenhotel. Wir waren hundemüde!


Der Eiffelturm wirkt riesig, wenn man ihn zum Ersten mal "in Echt" sieht.

 

Von der Großstadt auf die Insel

Auschecken bis 12 Uhr. Das loben wir uns, denn dadurch konnten wir den nächsten Vormittag noch im Hotelzimmer verbringen und zu Mittag ohne Stress für den Weiterflug einchecken. Unser Flug in die Karibik startete laut Plan um 14.45 Ortszeit. Wir sollten rund 530 Jahre nach Kolumbus auf der Antilleninsel landen. Der inzwischen nicht unumstrittene Entdecker erreichte die Insel als erster Europäer auf der Hinfahrt seiner zweiten Reise am 4. November 1493.  Die einheimischen Kariben wehrten sich jedoch zunächst erfolgreich gegen die Spanier und erst 1635 gelang es den Franzosen, Guadeloupe zu kolonisieren. Im Jahr 1674 übernahm die französische Krone die Verwaltung der Kolonie und Guadeloupe ist bis heute ein (fast) vollständig integrierter Teil des französischen Staates und damit auch Teil der Europäischen Union.


Warten auf den Abflug nach Guadeloupe. Die Anzeigentafel war selbst so groß wie eine Insel.


Auch wenn es egoistisch klingt, die zum Teil sehr grausame Geschichte der Kolonialisierung hat zumindest für Touristen wie uns heute einige Vorteile: Hier können wir mit Euro zahlen, sind offiziell in der EU und profitieren von guter medizinischer Versorgung und größerer Sicherheit als auf manch anderen Karibikinseln. Lediglich mit Englisch kommt man hier nicht weit. Die Franzosen können viel, nur kein Englisch. Man bekommt aber auch hier das Gefühl, dass der Trend nach und nach dezent zur Zweitsprache geht. Sehr dezent.

 

Ankunft im Dunkeln

Der Flug von Paris nach Guadeloupe war der längste Inlandsflug denn wir bislang gemacht haben. Wer den Spruch „Die Zeit vergeht wie im Flug“ erfunden hat, ist offenbar nie selbst geflogen. Nach langen 8 Stunden und dreißig Minuten in der großen Air France Maschine sind wir mit etwas Verspätung am internationalen Flughafen Pôle Caraïbes in der Nähe der Hauptstadt Pointe-à-Pitre gelandet. Es war bereits stockfinster, als wir mit dem Taxi zu unserem ersten AirbnB-Appartement kurz vor Saint Francois an der Südostspitze des Inselteils Grande-Terre gebracht wurden. Die 35 Kilometer kosteten uns 130 Euro! Das tat etwas weh. Wenn die öffentlichen Verkehrsmittel hier nicht gut sind, braucht man unbedingt ein Mietauto.


Nach fast neun Stunden Flugzeit sind wir endlich in Guadeluope angekommen.


Nichtsdestotrotz waren wir endlich angekommen. Geschafft! Wir haben den großen Teich überquert und waren nach einem Jahr Wartezeit endlich in der Karibik. Unsere große Reise hat begonnen. Doch zuerst ging es für uns ins Bett und erst am kommenden sollten wir erkennen, dass wir im Paradies angekommen waren. Mehr dazu im nächsten Blog ...


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Grüße von unterwegs,

Steffi, Max und die Kids

(Autor der Beitrags: Max)





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