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New York, New York – Unsere erste Reise in den Big Apple

Aktualisiert: 25. März 2023

New York wir kommen! Seit meinem letzten Blog-Eintrag ist wieder etwas Zeit vergangen. Inzwischen sind es nur mehr 45 Tage bis zum Abflug und die ganze Familie wird von Tag zu Tag nervöser. Die Stimmung pulsiert. Der „Big Apple“, wie die weltbekannte Metropole noch genannt wird, hat seit vielen Jahren eine hohe Anziehungskraft auf Weltenbummler und Auswanderer. In diesem Schmelztiegel sind die Möglichkeiten noch eine Spur unbegrenzter als im Rest der vereinigten Staaten, so scheint es. Genau dort wollen wir hin: meine Frau unsere beiden Kinder und ich. Das wird aufregend, soviel steht fest.





Ein Blog vor lauter Vorfreude

Die meisten Reiseblogger schreiben ihre Reiseberichte erst während der Reise oder kurz danach. Sie berichten, wie es in der Fremde ist oder war und schöpfen aus ihren Erfahrungen. Ich möchte das natürlich auch machen, aber ich will andere auch an meiner Vorfreude und den Informationen, die wir bisher gesammelt haben, teilhaben lassen. Da ist in den letzten Monaten ganz schön was zusammengekommen und das kann durchaus hilfreich sein, will man in die Stadt, die niemals schläft.


„I want to wake up in a city, that never sleeps.”

Frank Sinatra


Sechs Tage Zeit

Insgesamt werden wir sechs Mal in New York übernachten. Wir werden am Nachmittag des 1. Juli in Newark landen, höchstwahrscheinlich zwei Stunden bei der Immigration warten und schließlich übermüdet mit einem Taxi in unser Hotel Element Times Square West fahren. Wie wir uns kennen, werden wir aber nur kurz pausieren und uns so schnell ins Getümmel werfen, wie es geht. Wir werden die ersten vier und die letzten zwei Nächte unserer vier-wöchigen USA-Reise in New York verbringen. Am Schluss haben wir ein Zimmer im Margaritaville Resort Times Square gebucht. Das außergewöhnliche Hotel an der 7th Avenue hat neben einem Fitnesscenter auch einen Pool und angeblich echtes Karibikfeeling mitten ausgezeichneter Lage.



Im Margaritaville Resort Times Square verbringen wir leider nur zwei Nächte.


Ein paar Infos über New York

Bevor wir unsere Reisen antreten, informieren wir uns immer über unser nächstes Ziel. Wir lesen keine wissenschaftlichen Abhandlungen, aber wir wollen zumindest in den Grundzügen wissen, wie Land und Leute von anderen Reisenden so wahrgenommen werden und schauen uns ein paar historische Eckpunkte an. Nicht nur unsere Kinder, auch wir lernen dabei eine Menge Neues. Über New York gibt es besonders viel zu erfahren. Die Stadt an der Ostküste der Vereinigten Staaten liegt im gleichnamigen Bundesstaat und ist mit knapp neun Millionen Einwohnern (offiziell), die bevölkerungsreichste Stadt der USA. Laut Forbes Magazin ist die Stadt mit den unglaublich vielen Sehenswürdigkeiten jene mit den höchsten Lebenshaltungskosten in den Vereinigten Staaten und seit Jahrzehnten eine der teuersten Städte der Welt.





In New York haben viele internationale Konzerne und Organisationen ihren Hauptsitz (z.B. die Vereinten Nationen) und sie ist ein wichtiges Zentrum der internationalen Diplomatie. Die New Yorkerinnen und New Yorker sind sehr stolz auf ihre Stadt mit über 500 Galerien, 150 Theatern, 200 Museen und über 18.000 Restaurants. 50 Millionen Besucher im Jahr können nicht irren. Auch die Auswahl an Hotels und Unterkünften ist schier endlos. New York muss man zumindest einmal besuchen. Aber was soll man sich in der mit Sicherheit viel zu kurzen Zeit alles ansehen? Diese Frage hat uns ziemlich lange beschäftigt und tut es immer noch.





Was wir in New York alles sehen möchten

Es gibt viele wunderbare Städte, aber bei der Anzahl der Sehenswürdigkeiten spielt New York auf jeden Fall ganz vorne mit. Bei unseren bisherigen Städtereisen haben wir uns angewöhnt nicht nur von einem Highlight zum nächsten zu hetzen. Wir möchten den Flair einer Stadt verinnerlichen, das Lebensgefühl spüren und den Duft inhalieren (was in manchen Städten nicht die beste Idee ist). Wir möchten mit ein paar Einheimischen reden, das essen, was dort gegessen wird, und auch etwas mitnehmen, was nicht in jedem Reiseführer zu finden ist. Nichtsdestotrotz wollen wir uns auch ein paar der bekannten Highlights ansehen. Das wird schwierig.


Von den bekanntesten Spots stehen folgende auf unserer Liste:

  • Freiheitsstatue: die alte Dame auf Liberty Island wollen wir uns im Rahmen einer Bootstour ansehen. Auf die Insel selbst wollen wir nicht.

  • Times Square: der Platz an der Kreuzung Broadway und Seventh Avenue ist das Zentrum des wohl bekanntesten Theaterviertels der Welt. Von unserem ersten Hotel werden wir ca. 20 Minuten zu Fuß in das „Center oft the Universe“ gehen.

  • Broadway: Hier wollen wir uns mit den Kindern ein Musical ansehen. Mal sehen ob wir halbwegs preiswerte Karten bekommen.

  • Central Park: Ein Ausflug mit den Kindern in die grüne Lunge New Yorks ist ein Muss. Ausgerüstet mit allerhand Fressware und einem Doppelliter Cola wollen wir zumindest zwei bis drei Stunden in Manhattans Stadtpark verbringen. In der 349 Hektar großen Parkanlage gibt es mehrere Gewässer und etliche Spielplätze.

  • Grand Central Station: Der Bahnhof mit den meisten Gleisen weltweit (67 Gleise enden an 44 Bahnsteigen) ist ein Wunsch unseres Sohnes – er liebt Züge und Bahnfahren über alles – weswegen wir sicher auch die New Yorker Metro ausreichend testen werden.



  • One World Trade Center: Das höchste Gebäude der Stadt am Ground Zero (541,3 Meter) ist einen Besuch wert. Gleich daneben befindet sich das …

  • 9/11 Memorial: Das National September 11 Memorial and Museum (auch 9/11 Memorial ist die zentrale Gedenkstätte zu diesem geschichtsträchtigen Tag. Das angeschlossene Museum würden wir gerne besuchen.

  • High Line: Die High Line ist eine 2,33 Kilometer lange, ehemalige Güterzugtrasse, die zum Naherholungsgebiet umgewandelt wurde. Gleich in der Nähe liegt der …

  • Chelsea Market: In einem ehemaligen Fabriksgebäude (Biscuit Company – dort wurden die Oreo Kekse entwickelt) befindet sich heute ein großartiger kulinarischer Hot-Spot mit vielen unterschiedlichen Restaurants und Essens-Ständen. Dort werden wir uns nach einem Spaziergang über die Highline sicher stärken.

  • Brooklyn Bridge: Bei der bekanntesten Brücke New Yorks wollen wir uns am 4. Juli, dem Unabhängigkeitstag, das große Feuerwerk ansehen.


Wenn wir diese Sehenswürdigkeiten in sechs Tagen schaffen, wollen wir uns auch ein wenig abseits der großen Touristenpfade bewegen. Ein paar Tipps aus dem unbekannteren New York haben wir uns auch schon herausgesucht:

  • Red Hook Brooklyn: Das einstige Hafenviertel, das öffentlich nicht so leicht zu erreichen ist, bietet einen tollen Blick auf die Freiheitsstatue und ein paar geniale Restaurants.

  • Verlassene Metro Station unter dem Rathaus: Dieser Lost-Place unter der City Hall wurde 1945 geschlossen und soll immer noch zugänglich sein. Einen Versuch ist es wert. Die Ghostbusters lassen grüßen!

  • Four Freedoms Park: Von diesem Platz an der Südspitze Manhattans hatt man eine tolle Aussicht auf die Skyline – von der seltener fotografierten Seite!

  • The Vessel: Ein beeindruckendes Bauwerk in der Nähe der High Line, das komplett aus Treppen besteht.

  • Museum of Ice Cream: Dazu muss man wohl nichts schreiben, oder?

  • Brooklyn Bridge Park: Mit einem coffee-to-go ein nettes Plätzchen suchen und die Aussicht auf die weltbekannte Brücke genießen.

  • Kostenloses Konzert im Bryant Park

  • Eine Tour beim Big Apple Greeter Service: Hier bieten echte New Yorker Gratis-Touren an und zeigen Besuchern ihre Stadt – so bekommt man sie sonst nirgendwo zu sehen: https://www.bigapplegreeter.org/


Wenn wir das alles schaffen, können wir stolz sein. Ich bin schon gespannt, wie viele Kilometer wir in New York zu Fuß zurücklegen werden.


Ein sehr guter Tipp sind die verschiedenen „New York Pässe“. Damit können ausgewählte Sehenswürdigkeiten vergünstigt besucht werden. Auf unserer Lieblings-Website über New York findet ihr einen sehr guten Vergleich, der verschiedenen Pässe:



Vergleicht am besten, was sich am meisten für Eure Wunschspots lohnt!

Schaut auch euch meine anderen Reiseblogs an, besonders diesen hier, wenn ihr an den USA interessiert seid:



Vielleicht ist ja etwas für euch dabei. In meinem nächsten Blog werde ich über unsere geplante Route durch Florida schreiben. Inzwischen ist die Aufregung noch größer geworden.


Wenn Ihr Fragen habt oder mir etwas sagen wollt, freue ich mich über Kommentare und Nachrichten. Be friendly!


Viel Spaß beim Lesen und Reisen, euer Max


Shopping-Tipps zu New York

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New York: An Illustrated History

Eine erweiterte Ausgabe der einzigen umfassenden illustrierten Geschichte New Yorks - mit mehr als 600 hinreißenden Fotografien und Illustrationen -, die die bemerkenswerte 400-jährige Geschichte der Stadt von ihren Anfängen im Jahr 1624 bis zum heutigen Tag erzählt. Der Begleitband zur gefeierten PBS-Serie.


Auf Englisch, aber sehr lesenwert!


 
New York und der Rest der Welt

Von Andy Warhol entdeckt, als Stilikone und Talkgast verehrt, ist Fran Lebowitz in den USA eine Kultfigur. Mit der Netflix-Serie «Pretend It’s a City» ihres Freundes Martin Scorsese wird sie weltweit gefeiert. Lebowitz’ Ruhm begründet aber hat ihr Schreiben, das sie als ebenso aufmerksame wie weise Beobachterin der Menschen und ihres Alltags zeigt.

Unglaublich komisch, immer überraschend, mit zeitloser Eleganz, aphoristischem Sprachwitz und laserscharfer Satire schreibt sie über Allgemeinstes, «Dinge», «Orte», «Pflanzen», «Ideen», vor allem aber über Menschliches, ob «Leute», «Affären», «Benehmen» oder auch «Kinder: pro oder contra?». Vielleicht kann nur die Welthauptstadt New York so eine Beobachtungsgabe hervorbringen. Denn alle unsere Fragen und Probleme – Selbstoptimierung, Körperkult, Kindererziehung, unbezahlbare Wohnungen, Eitelkeit und gnadenlose Angeberei als Karrierebooster etwa – sind dort schon immer so virulent wie heute überall: «Ein Salat ist keine Mahlzeit, sondern ein Lebensstil.» – Diese Autorin kennt die Menschen und vor allem ihre Schwächen, ihre grandiosen Texte sind nichts weniger als ein Sittenbild unserer Zeit, pointierte Weltweisheit: cool und treffsicher, böse und lustig.


 
New York Yankees Cap

Der Klassiker und den Baseball-Caps. Diese Baseball-Kapperl ist weltberühmt und verschiedenen Farben erhältlich!

Damit holt man sich den New York Flair nach Hause.

Wenn das nicht cool ist?





 

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Fotos: pixabay.com




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