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Auf einen Abstecher in die Dominikanische Republik – vom Chaos ins Paradies


Aussicht auf Boca Chica
Die Dominikanische Republik ist ein Land heftiger Gegensätze.


Bei uns liebevoll „Domrep“ genannt, hat die große Karibikrepublik den Ruf ein reines Urlaubs- und Strandparadies zu sein. Für den durchschnittlichen Pauschaltouristen samt Kind und Kegel mag sich dieser Eindruck sogar bestätigen. Ist man alternativ unterwegs und traut sich auch mal tiefer hinter die glattgebügelte Fassade zu blicken, sieht die Sache schon anders aus. Wir haben diesen Blick gewagt, ja haben in wagen müssen, und möchten euch darüber erzählen. Aus diesem Grund ist der folgende Text kein gewöhnlicher „Schönwetter-Reiseblog“.

 

Trotz aller Probleme, sollte man sich nicht daran hindern lassen, diesem Land einen Besuch abzustatten, denn die paradiesische Seite dieser Insel macht alle Strapazen wieder wett. Mehr dazu in unserem nächsten Blog.

 

Verdammt! Unser ursprünglich gebuchter Flug mit der karibischen Air Antilles von Guadeloupe nach Santo Domingo wurde bereits ein paar Monate vor Reiseantritt gecancelt – aus organisatorischen oder gesundheitlichen Gründen hieß es? Aha, die können wohl in die Zukunft blicken. Unsere E-Mails mit der Bitte um einen Ersatzflug blieben jedenfalls unbeantwortet, ebenso unsere Forderungen nach der Rückzahlung des Flugpreises. Das fängt ja gut an, dachten wir. Aus heutiger Sicht wissen wir: Es ist doch recht typisch für das Leben und die Menschen der Dominikanischen Republik. Immerhin hat unsere Intervention bei der Kreditkartenfirma Card Complete gefruchtet und wir bekamen die Flugkosten wieder zurück. Was für ein Glück, denn wir können jeden Euro brauchen.

 

Oh Wunder, Flug gefunden!

Da wir die gesundheitlichen Gründe für die einseitige Stornierung unseres Fluges nicht ganz glauben können, recherchierten wir ein wenig. Überraschung: Die Air Antilles sind in Konkurs gegangen und werden vielleicht, aber nur vielleicht, von einer anderen Airline übernommen. Super, unser Flug war weg und einen neuen zu finden war gar nicht so einfach. Die beste Alternative ging noch am selben Tag mit Air Carribes. Passt, auch wenn der Flug schließlich von der vielsagenden Linie „Fly high“ durchgeführt wurde. Wir sind nach vier Wochen auf Guadeloupe schließlich doch noch in der Dominikanischen Republik gelandet – wenn auch etwas verspätet. Wer high fliegt, braucht halt auch ein wenig länger.



Sky High Airline
Es war unsere Premiere mit der Sky High.

Eine Ankunft im Dunkeln

Als wir am 1. März in Santo Domingo gelandet sind war es schon dunkel. Keine gute Voraussetzung, wenn man noch vier Stunden Fahrzeit zum gebuchten Hotel auf der Halbinsel Samana vor sich hat. Wir wollten es dennoch versuchen und sind kläglich gescheitert. Der Grund hat einem Namen: Chaos, oder wie wir es nennen „Sodom und Gomorra“. Wer schon einmal in der Gegend um den dominikanischen Flughafen und die Hauptstadt in einer Freitagnacht ein Auto steuern musste, weiß vielleicht was wir meinen. Auf den Straßen herrscht gesetzesfreie Zone – so fühlte sich für uns an. Für uns begann auf diesen Straßen das bisher größte Abenteuer auf unserer Langzeitreise.

Den ersten Trubel hatten wir bereits bei unserer Ankunft am Flughafen. Bei einer für uns unnötig langen Mietwagenübernahme, wurde uns gesagt, wir benötigen für die Straßenmaut nach Samana unbedingt ein paar hundert dominikanische Peso. Kein Problem, gleich in der Ankunftshalle warten ein paar ATMs unterschiedlicher Banken auf den zahlungswilligen Reisenden. Leider waren diese nicht willig uns Geld zu geben. Erstens haben wir (trotz monatelanger Duolingo-Qualen) kein Wort verstanden und zweitens wussten wir noch nicht, dass man in der Dominikanischen Republik fast ausschließlich mit Kreditkarten abheben kann.

 

HINWEIS „Geld abheben in der Dominikanischen Republik“: Hier kann man Geld nur mit Kreditkarten am Bankomat abheben. Will man mit Bankomat- oder Debitkarten abheben, muss man das, laut einem Hinweis, erst freischalten lassen (wahrscheinlich bei der Hausbank – mehr wissen wir auch nicht). Es empfiehlt sich also den vierstelligen PIN der Kreditkarte immer mit dabei zu haben. Das Abhebelimit bei Bankomaten ist mit 20.000 Pesos (rund 315 Euro) auch nicht besonders hoch. Man kann in den größeren Orten aber auch gut Euro oder Dollar wechseln, auch wenn der Wechselkurs nicht berauschend ist. Wer mehr Geld abheben will, muss mit Karte und Reisepass in eine Bank gehen, aber Vorsicht: Der Ansturm auf Dominikanische Banken ist erstaunlich – Wartezeiten von ein bis zwei Stunden sind keine Seltenheit. Am besten öfter vorbeigehen und beobachten, wann die Warteschlange am kürzesten ist. Achtung: Manchmal wird man hier von etwas dubiosen Typen angesprochen, die helfen wollen, selbst beim Geld abheben (!). Im besten Fall wollen diese danach ein Trinkgeld (Tip) im schlimmsten Fall das abgehobene Geld. Hilfe immer ablehnen, außer es ist ein offizieller Bankangestellter.

 

Mietwagen geholt und ab ins Chaos

Unser Start auf den Straßen der Dominikanischen Republik war äußerst abenteuerlich. Wir hatten vor noch zu unserem Hotel auf die Halbinsel Samana zu fahren und wollten die rund vier Stunden Fahrt auf uns nehmen – kleiner Spoiler – das war uns leider nicht möglich.

Wer in anderen Ländern schon einmal selber Auto gefahren ist, weiß sicher, dass es nicht überall so gesittet zugeht wie bei uns in Österreich oder Deutschland. Wir waren selbst schon viel unterwegs, der Verkehr in der Domrep waren aber sogar für uns eine Herausforderung, vor allem im Dunkeln. Die Straßen rund um den internationalen Flughafen und die Hauptstadt Santo Domingo waren an diesem Freitagabend überfüllt. Regeln schien es hier nicht zu geben und wir waren ziemlich überfordert den richtigen Weg zu finden und sind zwei mal an der unscheinbaren Ausfahrt vorbeigefahren – zum Glück. Wie wir feststellen konnten, gab es kurz nach der Ausfahrt einen gröberen Unfall samt Handgreiflichkeiten.



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Autofahren in der Dominikanischen Republik

Sollte man hier als Europäer eigentlich Auto fahren? Die Antwort lautet „Ja“, aber man muss sich anpassen und höllisch aufpassen. Überall sind Motorräder unterwegs. Sie überholen links, rechts und kommen oft aus Seitengassen ohne aufzupassen. Einen Helm trägt hier übrigens fast niemand. Dazu kommt, dass die Motorräder als Lastenesel verwendet werden. Drei Erwachsene sind auf diesen stinkenden Maschinen keine Seltenheit – von Kindern jeden Altes ganz zu schweigen. Hier wird alles mit dem Motorrad transportiert, was man sich vorstellen kann und noch mehr: wir sahen ein Frau mit Waschmaschine, mehrere Fahrer mit großen Gasflaschen, Gartengeräte und zwei Männer mit einer lebenden Ziege, um nur einige zu nennen.

Auf den Straßen um Santo Domingo muss man besonders aufpassen. Auf diesen mehrspurigen Schnellstraßen tummeln sich Radfahrer, Fußgänger, Hunde. Einmal fuhren sogar Rollerblader auf einer Auffahrt vor uns. Wenn man hier zum ersten Mal hinter dem Steuer sitzt, ist es erstmal nicht leicht sich nur aufs Fahren zu konzentrieren. Immer wieder hüpfen Menschen auf die Straße oder man fährt an stark qualmenden brennenden Müllhalden vorbei. Wir beschlossen, uns ein Zimmer zu nehmen und erst man nächsten Tag nach Samana zu fahren. Es war auch im Nachhinein sicher die richtige Entscheidung.



 

Eine dubiose Gegend

Nachdem wir auf der Suche nach der richtigen Ausfahrt nach Samana, zweimal am einzig ansprechenden Hotel Hampton by Hilton vorbeigefahren sind, haben wir nachgefragt ob noch ein Zimmer für vier frei wäre. Fehlanzeige. Immerhin durften wir in der Lobby das WLAN nutzen und konnten ein relativ günstiges Zimmer in Boca Chica buchen, dem Ort, an dem wir auch vor unserem Abflug noch zwei Nächte verbringen werden – laut Internet, die Stadt mit der höchsten Kriminalitätsrate der gesamten Republik (wie wir am nächsten Tag herausgefunden haben). Der Begriff „auf einen Abstecher hierherkommen“ war anscheinend gar nicht so weit hergeholt.


Das Batey Boutique Hotel war an diesem Abend jedoch ein guter Griff. Wir hatten einen gesicherten Parkplatz für unser Mietauto, ein Zimmer mit zwei Schlafräumen und ein Restaurant im Gebäude, in dem wir noch einen kleinen Snack essen und ein Bier zum Runterkommen trinken konnten.


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Oldtimer Batey Boutique Hotel
Dieser wunderschöne Oldtimer steht schon länger am Parkplatz des Batey Boutique Hotel.

Die Straße vor dem Hotel erinnerte uns ein wenig an die bekannte Soi Bangla in Phuket (Thailand) – besonders Sextouristen werden diesen Ort kennen. Prostitution und die dazugehörige Kriminalität scheint auch in Gegenden der Dominikanischen Republik ein Problem zu sein. Uns war das alles egal. Endlich hatten wir eine Unterkunft, in der wir unsere erste Nacht in diesem Land verbringen konnten. An diesem Punkt, waren wir uns nicht mehr sicher, ob es uns hier gefallen würde. Umso größer war die Überraschung, als wir in Samana angekommen sind.


Die Schattenseiten der Domrep werden in Boca Chica sichtbar.

 

Zum zweiten Mal in Boca Chica

Vor unserem Weiterflug nach Costa Rica verbrachten wir noch einmal zwei Nächte in Boca Chica. Diesmal haben wir uns den Ort genauer angesehen – es wurde uns aber auch gesagt, das Hotel nach Einbruch der Dunkelheit nicht mehr zu verlassen – für einen längeren Aufenthalt also der falsche Ort. Unter Tags kann man allerdings problemlos durch die kleine Stadt spazieren – hier waren wir zum ersten Mal seit zwei Wochen wieder in einem großen Supermarkt. Es war ein Highlight.


Mit unserer Unterkunft in Boca Chica hatten wir auch beim zweiten Mal Glück. Im Hotel Magic Tropical wurden wir sehr nett begrüßt und ausgesprochen gut umsorgt. Die Gastgeberin Camilla hat uns überrascht, da sie perfekt Deutsch und noch sechs andere Sprachen spricht. Es war sehr spannend sich mit ihr über ihr Leben in der Domrep zu unterhalten – sie hat davor in Wien gelebt und ist bereits seit über 23 Jahren in Boca Chica. Eine starke Frau, Hut ab! Wir haben herausgefunden, dass die Besitzerin des Batey Boutique Hotel, in dem wir bei unserer Ankunft übernachtet haben, ihre beste Freundin ist. Was für ein Zufall.


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Das Magic Tropical Hotel war eine sehr gute Wahl für Boca Chica.


Unser Zimmer war für 4 Personen zwar etwas eng, aber sehr sauber und vollkommen in Ordnung für zwei Nächte in Flughafennähe. Dazu gab es ein wunderbares Frühstück im Magic Tropical Hotel. Wir können, auch wenn wir den Ort Boca Chica nicht unbedingt weiterempfehlen, Camillas Hotel Magic Tropical jedem ans Herz legen, der in Flughafennähe übernachten möchte und die Dominikanische Republik auch einmal von ihrer anderen Seite sehen möchte – es ist ein seriöses Hotel (es gibt etliche andere Unterkünfte in denen man als Tourist abgezockt wird). Und mit Camilla zu plaudern ist die Reise schon wert!

 

Die Schattenseiten der Dominikanischen Republik

In den 10 Tagen auf der Samana Halbinsel haben wir versucht etwas von den Schattenseiten dieser Insel einzufangen, aber dort wollte es uns nicht so recht gelingen. Egal in welche Richtung wir gegangen sind, überall war es einfach paradiesisch.


ABER wir sind uns auch bewusst, dass es nicht im ganzen Land so ist. Wie so oft ist Bildung die Grundlage von allem, und hier hat die Domrep definitiv Aufholbedarf. So besteht zwar eine allgemeine Schulpflicht, aber alleine aufgrund der hohen Kosten für die erforderliche Schuluniform besuchen angeblich rund 10 - 15 Prozent der Kinder keine Schule. Das ist doch wirklich viel. Außerdem gibt es rund 1-2 Millionen (wieviel weiß wohl keiner so genau) Flüchtlinge aus Haiti hier, und in die Schule darf nur, wer eine Geburtsurkunde der Domrep hat. Hier gibt es also ganze Generationen an Flüchtlingen, die ohne jegliche Bildung heranwachsen, ein Teufelskreis.


Bei der jährlichen Pisa-Studie reiht sich die Dominikanische Republik regelmäßig in mehreren Bereichen am 72. und somit letzten Platz aller teilnehmenden Staaten ein. In konkreten Zahlen: Rund 72 Prozent der 15-jährigen Schüler haben das Grundkompetenzniveau im Lesen nicht erreicht, bei Mathematik sind es sogar 90% die die Mindestanforderungen nicht erfüllen können.

Also nicht unbedingt alles so sonnig, vor allem wenn man bedenkt, dass die Themen Umweltschutz, Tierschutz und Mülltrennung ohne entsprechende Bildung sich kaum weiter entwickeln werden.

 

Fazit

Die dominikanische Republik ist ein Ort krasser Gegensätze. Armut trifft auf protzige Hotelanlagen, gut situierte Touristen fahren mit ihren dicken Mietautos an Wellblechhütten vorbei in denen mehrköpfige Familien auf wenigen Quadratmetern wohnen. Viele Kinder in die Welt zu setzen ist hier immer noch eine Normalität. Auch wenn der Pauschaltourismus den Menschen hier nicht mur Glück gebracht hat (man hört von mafiösen Methoden um Einheimischen die Grundstücke abzulocken), sollte man nicht verzichten hierherzufahren. Unser Tipp: Kommt in die dominikanische Republik, zum Beispiel auf die vom Massentourismus noch weitgehend unberührte Halbinsel Samana und bucht eure Unterkünfte und Touren bei lokalen Anbietern. So kommt euer Geld bei den Menschen an, die es wirklich brauchen und ihr werdet Urlaub in einem karibischen Paradies machen, mit Stränden die anderswo in dieser Form nicht mehr zu finden sind.


Mehr über das Paradies Samana und seine Strände findet ihr in unserem nächsten Blog.


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liebe Grüße von Steffi, Max und den Kids


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